RUM – Das Gold der Karibik
Die Heimat des Rums sind die Antillen. Auf jeder Insel dort hat man seine ganz individuellen Destillationsverfahren entwickelt.
Die Ursprünge des Rums liegen, wie bei traditionellen Spirituosen häufig, eher im Dunkeln. Als Kulturpflanze kann das Zuckerrohr auf eine Vergangenheit in der Antike zurückblicken. Seine Urheimat dürfte im Süden Asiens liegen, wahrscheinlich Indien.
Schon in vorchristlicher Zeit soll es in Indien ein alkoholisches Getränk gegeben haben, welches aus Zuckerrohr hergestellt worden ist. Heute kennen wir schon viele unterschiedliche Edelbrände, deren Grundprodukt Zuckerrohr ist und die wir meist unter dem Sammelbegriff Rum einordnen.
Der Rum, wie wir ihn kennen und schätzen, ist ein Produkt der Karibik und der Nordküste Südamerikas.
Es war kein geringerer als Christoph Kolumbus, der Entdecker Amerikas, der für die weitere Verbreitung des Zuckerrohrs sorgte. Er selbst, mit einer reichen Dame aus Madeira verheiratet, befasste sich während seiner Aufenthalte auf der Blumeninsel stets mit dem Zucker und dem Zuckerrohr. Als er dann am 12. Oktober 1492 auf den Bahamas, später in Kuba und Haiti landete, erkannte er schnell, dass hier ein ideales Klima für die Zuckerrohrpflanze herrschte. So nahm er auf seiner zweiten Reise Schösslinge des Zuckerrohrs mit und pflanzte sie erstmals 1494 in Haiti an. Holländische Siedler dürften dann wahrscheinlich Anfang des 17. Jhdts die ersten gewesen sein, die auf den Antillen, aufbauend auf ihrer Erfahrung mit dem Genever (Wacholderschnaps) einen Brand aus Zuckerrohr herstellten.
Mit der Zeit setzte sich dieses Zuckerrohrdestillat auch auf den anderen karibischen Inseln und den nördlichen Küstengebieten von Südamerika durch… – und es hat sich seinen Weg bis in die umfangreiche Rumkarte unseres Lokals gebahnt. Wir stellen Ihnen gerne diese wunderbare, oft überraschende Spirituose vor.
Willkommen im Restaurant & Cocktailbar COMIDA!









